Micron Document
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Das `!Triggern`! bezeichnet in der `F33f`_`[Tontechnik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tontechnik]`_`f die Veränderung eines bestehenden `F33f`_`[Signales`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrisches_Signal]`_`f oder das Auslösen eines neuen Signales. Deshalb kann jedes `F33f`_`[Sidechain`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kompressor_(Signalverarbeitung)]`_`f-Signal als Triggersignal bezeichnet werden, indem statt des Originalsignals ein fremdes Signal zur Steuerung eingesetzt wird. Dazu zwei Beispiele:

• Das „Anfetten“ einer `F33f`_`[Bassdrum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bassdrum]`_`f mit einem tieffrequenten Sinussignal ist im beiliegenden Schema dargestellt. Dabei wird ein Abgriff des Bassdrumsignales als Sidechain Eingangssignal für ein in den Signalweg des Sinussignales geschaltetes `F33f`_`[Gate`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gate_(Audio)]`_`f benutzt, um so mehr Druck und eine fettere Sustainphase des Kicksignales zu erzielen.
• Ein selbstgebauter `F33f`_`[De-Esser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=De-Esser]`_`f, also ein Audioeffektgerät oder eine entsprechende Software, die Zischlaute (Sibilanten) im Pegel automatisch absenkt, wird verknüpft mit einem auf zwei Kanäle gesplitteten Gesangssignal und einer frequenzgangoptimierten Sidechain für den `F33f`_`[Kompressor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kompressor_(Signalverarbeitung)]`_`f.

Im Regelfall wird dem Originalklang entweder ein vorher aufgezeichnetes Bassdrumsignal (sample) beigemischt oder er wird sogar ersetzt.

>>Contents

• `F0af`_`[Gebräuchliche Arten`#gebr-uchliche-arten]`_`f
• `F0af`_`[Andere Arten`#andere-arten]`_`f

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>>Gebräuchliche Arten

Es gibt drei Arten, um mit `F33f`_`[Mikrofonen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mikrofon]`_`f zu triggern:

• die Bassdrum triggern mit einem Sinuston wie im Schema
• die Bass-Over-`F33f`_`[Kompression`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kompressor_(Signalverarbeitung)]`_`f, der Bass wird leiser, wenn der Bassdrum spielt, um mehr Druck zu erzeugen
• die Voice-Over-Kompression, sie gibt der Stimme mehr Präsenz.

Triggerclips sind `*keine`* Mikrofone, sondern piezoelektrische Signalgeber. Sie reagieren beispielsweise am `F33f`_`[Schlagzeug`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schlagzeug]`_`f auf die Stimulation des Felles und steuern einen geeigneten `F33f`_`[Drumcomputer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Drumcomputer]`_`f an, der schließlich den gewünschten Sound ausgibt. Heutzutage gibt es Triggerclips in Stereoausführung, die separate Piezosensoren für den Spannreifen und das Schlagfell haben und somit ein Rimshot-triggern ermöglichen.

Es gibt folgende Vor- und Nachteile des Triggerns:

+ wenig Übersprechen mit unerwünschter, gegenseitiger Beeinflussung von unabhängigen Signalkanälen
+ ein beliebiges Signal kann erzeugt werden, z. B. ein anderer, besser klingender Drumsound
+ die Drumspur kann im Nachhinein bearbeitet werden, z. B. andere Sounds, Quantisierung
– mehr Aufwand, da zusätzliche Geräte benötigt werden
– Einschränkung der Spieldynamik.

>>Andere Arten

Eine andere Art des Triggerns ist die manuelle Steuerung eines `F33f`_`[Delays`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Delay_(Musik)]`_`f mit der Tap-Funktion. Dies erfordert jedoch einen zusätzlichen Einsatz des Tontechnikers oder des `F33f`_`[Musikers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Musiker]`_`f und eine rhythmische Beständigkeit des Songs.

Eine zweite Möglichkeit ist das Abspielen von vorgefertigten Samples und anderen Songelementen. Diese beeinflussen jedoch die Spielweise der Musiker und das Songtempo.

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